WfbM: Tagesstruktur und Betreuung sind in Ausnahmefällen möglich

Für Menschen mit Behinderung, deren Betreuung tagsüber nicht gewährleistet werden kann, dürfen wir in Ausnahmefällen auch weiterhin eine Tagesstruktur in der Werkstätte anbieten. Unterstützung für Familien zuhause bieten auch unsere Offenen Hilfen und unser Pflegedienst.

Die Verordnung des Sozialministeriums zur Einschränkung des Betriebs von Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und anderen Angeboten zur Eindämmung der Infektionen mit Sars-CoV-2 (Corona-Verordnung WfbM – CoronaVO WfbM) vom 18. März 2020 untersagt zwar eine Beschäftigung, ermöglicht allerdings bestimmte Ausnahmen:

Betreuungsbedürftige volljährige Menschen mit Behinderungen,

  • wenn kein Angehöriger oder rechtlicher Betreuer zur Verfügung steht, der die Betreuung und Versorgung übernehmen kann oder
  • wenn aus sonstigen wichtigen Gründen keine geordnete Betreuung und Versorgung des Menschen mit Behinderung tagsüber zuhause sichergestellt werden kann

dürfen in Werkstätten betreut und beschäftigt werden.

Wir kümmern uns für diesen Personenkreis um eine Tagesstruktur in den Räumlichkeiten der Werkstatt/Förder- und Betreuungsgruppe. Unser Sozialer Dienst steht Eltern, Angehörigen und Betreuer für Fragen und Absprachen zur Verfügung.

Sozialer Dienst

  • Frau Heiss-Ignasiak: T 0781 28943834
  • Frau Schaub: T 0781 922547
  • Frau Hohlfeld: T 0781 922521
  • Herr Link: T 0781 922548
  • Frau Oswald: T 07802 939514

Falls Sie Unterstützung zuhause benötigen, können Sie sich gerne auch an unsere Offenen Hilfen und an unseren Pflegedienst wenden:

  • Rosina Heuberger: T 0781 12960-127 oder Mobil 0173 2112639
  • Christa Fritz: T 0781 12960-126 oder Mobil 0174 4016857
  • Pflege für Alle: T 0781 12960-130

Wichtig: Folgenden Personen ist der Zutritt zur Werkstatt/Förder- und Betreuungsgruppe laut der Verordnung des Sozialministeriums grundsätzlich untersagt:

  1. Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, und
  2. Personen, die sich innerhalb der vorausgegangenen 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, dass durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war; dies gilt auch, wenn das Gebiet innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird, und
  3. Personen mit Symptomen eines Atemwegsinfekts oder erhöhter Temperatur.
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