Brot und Salz für die neuen Bürger

Bürgermeister und Ortsvorsteher begrüßen Lebenshilfe-Bewohner in Durbach-Ebersweier

Mit einem Spezialitätenkörbchen begrüßten Bürgermeister Andreas König und Ortsvorsteher Horst Zentner die Bewohner und Mitarbeiter des Lebenshilfe-Hauses im Kristiansgarten. Stellvertretend für die neuen Durbacher bzw. Ebersweirer Bürger nahmen Michaela Hilbert-Ochs und Melanie Sartor von der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. das Willkommensgeschenk entgegen. Bei einem Rundgang durch die Grundschule und den neuen Anbau informierten sich Andreas König und Horst Zentner über den aktuellen Stand und die weiteren Pläne.

Der Neubau, der als Wohnhaus genutzt wird, ist fertiggestellt und fast alle Bewohner sind bereits eingezogen. Die Lebenshilfe bietet hier 24 Menschen mit Behinderung in vier Wohngruppen ein Zuhause. „In der Gemeinderatssitzung im Januar hat uns die Lebenshilfe nur auf einen virtuellen Rundgang mitnehmen können“, so König. „Seitdem hat sich viel getan.“ – Auch auf der Baustelle in der ehemaligen Grundschule. Hier dauern die Sanierungsarbeiten zwar noch an, die Räume nehmen aber Gestalt an. Hilbert-Ochs ist zuversichtlich, dass die geplanten Angebote im Frühsommer starten können. „Im Erdgeschoss wird es eine Tagesbetreuung für die Senioren der Lebenshilfe geben“, erklärt die verantwortliche Pflegedienstleiterin des Hauses. „Im Obergeschoss bieten wir eine Tages- und Nachtpflege an, die für alle offen ist, insbesondere natürlich für die Ebersweirer und Durbacher.“ Erste Anfragen kämen bereits rein und es gebe eine Interessentenliste, die sich nach und nach fülle.

Räume dürfen genutzt werden

Wenn Tagesbetreuung und Pflegeangebot starten, soll auch die Turnhalle wieder für Gruppen und Vereine offen sein. Außerdem könne die große „Wohnküche“ im Tages- und Nachtpflege-Bereich zukünftig auch von Ebersweirern genutzt werden, z.B. für kleine Veranstaltungen anlässlich eines runden Geburtstages oder im Rahmen eines Kochkurses.
Wunsch und Ziel ist ein unbehindertes Miteinander. Eine aktive Rolle spielt hierbei Melanie Sartor. Sie ist für die Gemeinwesen orientierte Arbeit von Seiten der Lebenshilfe zuständig. Ihre Aufgabe: Als Bindeglied den Austausch zwischen dem Lebenshilfe-Haus im Kristansgarten und der Gemeinde zu erleichtern und viele Begegnungen zu initiieren. Ortvorsteher Zentner und Bürgermeister König sind sich einig: „Wir sind überzeugt, dass das eine gute Sache ist und die Einrichtung ein Gewinn für Durbach und Ebersweier ist.“

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