Bella Italia spüren

Im vergangenen Jahr durften wir unsere Partner in Pietra Ligure besuchen. Es waren Tage voller besonderer Begegnungen, gemeinsamer Aktivitäten und vieler neuer Eindrücke.

 

Sonne auf der Haut, das Rauschen des Meeres und das Gefühl von Leichtigkeit: Unter dem Leitgedanken „Bella Italia“ erleben Menschen aus der Ortenau seit 2023 eine besondere Städtepartnerschaft mit einer Einrichtung im italienischen Pietra Ligure. Organisiert werden die Begegnungen von den Offenen Hilfen der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch-Lahr e. V. – einem Unterstützungsangebot, das Menschen mit Behinderung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht und sie unter anderem auf Reisen begleitet.

Auch im vergangenen Jahr reiste eine Gruppe an die ligurische Küste. Vor Ort empfingen die Gastgeber ihre Gäste mit großer Herzlichkeit. Trotz sprachlicher Unterschiede entstand schnell ein intensiver Austausch – getragen von Gesten, gemeinsamen Aktivitäten und ehrlicher Offenheit.

„Die Offenheit und Herzlichkeit, mit der unsere Gruppe aufgenommen wurde, war beeindruckend“, berichtet Simone König von den Offenen Hilfen.

Die Begegnungen wirken nach: Noch Monate später sprechen die Teilnehmenden von berührenden Momenten und echten Verbindungen. Die Partnerschaft zeigt, wie Inklusion und interkultureller Austausch lebendig und nachhaltig gelingen.

Wie beliebt die Reise ist, zeigt sich auch in diesem Jahr: Vom 5. bis 14. Mai 2026 macht sich erneut eine Gruppe auf den Weg nach Pietra Ligure – die Plätze sind bereits vollständig vergeben.

Gleichzeitig richtet sich der Blick nach vorn: Für 2026 ist ein Gegenbesuch der italienischen Gäste in der Region Offenburg geplant. Die Finanzierung ist derzeit noch nicht vollständig gesichert. Daher freut sich die Lebenshilfe über Spenden, die dazu beitragen, diese besondere Begegnung zu ermöglichen und die gewachsene Freundschaft weiter zu pflegen.

„Pietra Ligure ist für uns mehr als ein Ort – es ist ein Gefühl, das uns verbindet. Wir hoffen, unsere Freunde bald bei uns willkommen zu heißen“ so Simone König.

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