Stark vernetzt durch die Krise

Die letzten Wochen haben unsere Lebenshilfe vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Seit Beginn der Corona-Krise sind die Leiterinnen und Leiter unserer Teilhabebereiche in regelmäßigem Austausch miteinander. Die Dynamik der Situation erfordert von uns immer wieder ein flexibles Handeln, umfangreiches Vorsorgen und ein stetes Anpassen der notwendigen Maßnahmen. Persönliche Treffen gibt es keine, alles funktioniert aus Sicherheitsgründen über Telefon- und Videokonferenzen.

Der Schutz der Menschen mit Behinderung, die bei uns wohnen und arbeiten, die wir in ihrem Alltag und ihrer Freizeit begleiten und betreuuen, steht bei all unseren Maßnahmen im Vordergrund ebenso wie der unserer Mitarberiterinnen und Mitarbeiter ohne Behinderung. Gleichzeitig versuchen wir so viel Normalität wie möglich zu erhalten.

Die Werkstätten sind für den Großteil unserer Menschen mit Behinderung geschlossen. Sondergenehmigungen gibt es für einige wenige, deren Begleitung oder Betreuung tagsüber nicht gewährleistet ist. Ein eingeschränkter Betrieb hinter verschlossenen Türen findet weiterhin statt mit allen gebotenen Vorsichtsmaßnahmen. Auch das Zusammenspiel mit unseren Kunden ist der Krise angepasst. Das zeigt sich z.B. bei den Lieferungen der gefertigten bzw. montierten Ware an unsere Auftraggeber wie auch bei der Annahme des notwendigen Materials, damit die Arbeit in unseren Werkstätten weitergehen kann.

Alle Aktivitäten unserer Offenen HIlfen sind aktuell auf Eis gelegt. Das schmerzt uns und unser Kundenkreis. Aber Freizeitaktivitäten sind natürlich aktuell nicht mehr möglich.

Wir haben alle Bereiche im Blick, tauschen uns aus. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei aber immer bei unseren Bewohnerinnen und Bewohner, die  in familienähnlichen Wohngruppen zusammenleben. Mit Schließung der Werkstätten galt es hier, rasch eine Tagesstruktur zu schaffen mit sinnhaften Tätigkeiten. Dabei unterstützen Kolleginnen und Kollegen aus den Förder- und Betreuungsgruppen, die vorübergehend in die Teams der Wohngruppen gewechselt sind. Alle sind besonders wachsam, gehören doch einige unserer Bewohnerinnen und Bewohner zur Risikogruppe.

Im Moment sind alle Wohngruppen, die verschiedenen Arbeitsinseln in unseren Werkstätten, die Fachbereiche in Verwaltung und Bildung sowie die verschiedenen Teilhabebereiche, der Pflegedienst und die Dienstleistungen unseres Inklusionsunternehmens iD für sich. Persönlicher Kontakt ist nicht mehr möglich. Umso wichtiger ist die Vernetzung über Telefon und digitale Medien.

Regelmäßige Neuigkeiten und Fotos für ALLE gibt es unter anderem auf unserer Facebookseite. Vorbeischauen lohnt sich. 

 

 

 

 

 

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