Spatenstich in Ebersweier

 

Die Baustelle ist eingerichtet. Der Einsatz der Gewerke ist geplant. Bis Herbst 2020 soll die ehemalige Grundschule in Durbach-Ebersweier durch einen Neubau ergänzt sein und ein Zuhause für 24 Menschen mit Behinderung bieten. Nach Abschluss der Arbeiten steht die Halle auch den Ebersweirer Bürgern wieder zur Verfügung.

 

 

Lange haben die Gemeinde Durbach, insbesondere der Ortsteil Ebersweier, und die Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch auf den Baustart hingearbeitet. Bereits im Dezember 2015 war die Schule an den Verein verkauft worden, um die ehemalige Grundschule zu einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung umzubauen. „Für uns war es ein Glücksfall, die Schule in Ebersweier für dieses Bauprojekt zu bekommen“, so Achim Feyhl, Vorstandsvorsitzender der Lebenshilfe Offenburg-Oberkirch e.V. Neue Wohnplätze zu schaffen sei dringend notwendig. „Der Bedarf ist da!“ Und auch eine Förderung über den Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) des Landes Baden-Württemberg von rund 1 Millionen Euro war bereits bewilligt worden bei geplanten Gesamtkosten von ca. 5,5 Millionen Euro. „Was uns in der Umsetzung ausgebremst hat, ist die anhaltende Hochkonjunktur in der Baubranche. Mit Wackerbau konnten wir schließlich einen verlässlichen Partner gewinnen.“

Umso zufriedener sind alle Beteiligten, dass die Bauphase jetzt endlich startet. Für 24 Menschen mit Behinderung entsteht ein neues Zuhause. Doch auch die die Gemeinde Durbach profitiert: „Besonders wertvoll ist es für uns, dass auch weiterhin Räume für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, z.B. die alte Schulturnhalle“, betont Bürgermeister Andreas König. „Wir freuen uns sehr, dass wir die Lebenshilfe als Nachnutzer für unsere Schule gefunden haben.“

Das Zusammenspiel von Gemeindeverwaltung und Lebenshilfe funktioniert. So konnte bis zu Beginn der Baumaßnahme die Turnhalle von Ebersweirer Gruppen genutzt werden. Gleichzeitig freut sich die Lebenshilfe über den direkten Draht ins Rathaus. „Die kurzen Wege machen jetzt in der Bauphase vieles einfacher. Wir hoffen, dass wir das Vertrauen, dass uns entgegengebracht bekommen, wieder zurückgeben können“, erklärt Stephanie Ströble, stellvertretende Leitung Wohnen. „Mein persönlicher Wunsch ist es, dass die Vereine wiederkommen, so dass ein unbehindertes Miteinander hier in der ehemaligen Grundschule möglich ist.“

Die Gemeinde ist zuversichtlich, dass sich viele Kontakte zwischen Menschen mit und ohne Behinderung und ohne Behinderung ergeben werden. Man sei überzeugt, dass dieses Zusammentreffen ein Gewinn für alle ist.

„Die Ebersweirer sind froh, dass es mit ihrer Schule nun weitergeht“, ergänzt Ortsvorsteher Horst Zentner. „Der Grundstein vom September 1964 kann trotz der umfangreichen Umbaumaßnahmen an seiner Stelle belassen werden. – Die damals dem Schulbau mitgegebenen guten Wünsche gehen nun für weitere Jahrzehnte auf die Einrichtung der Lebenshilfe über.“

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